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Wildelfen
Wildelf2
Region:

Toril (Elfenegge, Chult, Chondalwald, Shilmista, Methwald, Wald von Amtar)

Merkmale:
Lebenserwartung:

ca. 300 Jahre (durchaus bis zu 900 Jahre)

Sprache:

Gemeinsprache, Elfisch

Augenfarbe:

Braun, grün, gelb

Haarfarbe:

Braun, schwarz, im Alter silberweiss

Haut- oder Pelz­farbe:

Dunklebraun

Durschnittliche Körpergröße:

1,67 - 1,80m

Durschnittliches Gewicht:

58 - 78kg

Gesinnung:

Häufig CG Chaotisch Gut

Wildelfen auch Grünelfen im elfischen Chas'Tel'Quessir, sind eine eher seltenere Elfenart Faerûns. Sie sind Nachfahren der damaligen Grünelfen und haben sich den örtlichen Gegebenheiten Torils angepasst.

AussehenBearbeiten

Wildelfen leben in den grossen Wäldern und Dschungeln, und lassen sich nur selten ausserhalb des Waldes blicken. Sind sind etwas kleiner als die anderen Elfenarten, dafür aber kräftiger und zäher. Ihre Haut ist meist dunkelbraun und die Haare schwarz bis dunkelbraun oder im Alter silberweiss. An Kleidung tragen die Wildelfen immer nur ein Minimum, dafür alle anderen Formen des Körperschmucks : Tatoos, Kriegsbemalung, Federn und anderer natürlicher Schmuck findet sich reichlich und bei jedem Wildelfen.

Wesen und KulturBearbeiten

Die tragische Geschichte der Wildelfen hat sie misstrauisch und argwöhnisch gegenüber Fremden gemacht, und sie leben sehr zurückgezogen. Sie sind ein sehr stilles Volk, das von Stamm zu Stamm unterschiedlich auf Eindringlinge reagiert. Einige werden sich einfach verstecken, bis ein eventueller Besucher vorbeigezogen ist, andere greifen ihn aus dem Hinterhalt an und benutzen ihre eigene Magie, um sein Gedächtnis zu löschen und ihn fern vom Stammesgebiet auszusetzen. Sie schliessen nur sehr langsam Freundschaft, so langsam, daß die Lebensspanne eines Menschen möglicherweise nicht dazu ausreicht. Wildelfen sind exzellent im Kampf und ziehen ihre Vorteile aus dem Chaos einer Schlacht, bis hin zum Kampfrausch. Einen wütenden Wildelfenstamm kann nur wenig aufhalten. Unter ihrem eigenen Volk sind die Wildelfen freundlich und den Mondelfen recht ähnlich; Feste und Feiern sind häufige Anlässe für Tänze und alle anderen Arten von Vergnügungen. Die Jagd ist eine der wichtigsten Stammesangelegenheiten; ein Treffpunkt für jung und alt und wird sehr ausgedehnt gefeiert. Es gibt keine feste Struktur, die die Wildelfen beschreiben könnte. Einige Stämme leben normadisch, andere in festen Siedlungen, einige haben eine Stammesmutter, andere eine patriarchalische Gesellschaft. Obwohl sie Musik und Kunst bewundern, glauben die Wildelfen nicht an die Dauerhaftigkeit einer Kunstform, sondern daran, daß der kreative Prozess das wesentliche Element ist. Oft zerstören sie ihre Kunstwerke daher nach der Fertigstellung. Wildelfen sprechen elfisch und sonst nur im Ausnahmefall andere Sprachen; durch ihre Zurückgezogenheit pflegen sie kaum Beziehungen zu anderen Völkern.

ReligionBearbeiten

Sie beten die Seldarine an, bis zu seinem Verschwinden zumeist nur Rillifane Rallathil, und auch das nicht in grossartigen Zeremonien. Die Wildelfen glauben an die Belebtheit aller Dinge und kommunizieren ständig mit den Geistern und ihren tierischen Totems, die über sie wachen.

MagieBearbeiten

Sie haben viel von ihrer Magie, ihrer Geschichte und den Hohen Künsten, die ihr Volk einst kannte, vergessen, und sich auf Heimlichkeit und Hexerei, oft auch Schamanismus, spezialisiert.

GeschichteBearbeiten

Mit der ersten Besiedlungswelle vor 25.000 Jahren kamen die Sy-Tel'Quessir nach Faerûn, die Grünelfen. Sie waren die Forscher und Entdecker und hatten ihre Freude an der unbesiedelten Welt. Schliesslich gründeten zahllose grosse Reiche, Thernytaar, Eiellûr, Syopiir, Miyeritar und Keltomir. Aber mit dem Beginn der Kronenkriege waren es diese Reiche, die die ersten Schläge trafen -10.000 TZ waren fast alle diese Reiche bereits von den lythiiri-Elfen vernichtet; da die relativ friedlichen Grünelfen sich kaum gegen die grausamen dunkelhäutigen Elfen erwehren konnten. Für die Grünelfen folgte die Zeit der Wanderungen, in der sie einen normadischen Lebensstil aufnahmen. Sie erholten sich von diesen Schlägen niemals völlig und gründeten auch keine Reiche mehr, und lebten während dieser Zeit als Ausgestossene, Flüchtlinge, Sklaven der Ilythiirielfen oder als rastlose Vagabunden. Während andere Elfenvölker ihre Reiche wieder aufbauten, versteckten sich die Grünelfen in den Tiefen der Wälder, in denen sie auch heute noch leben. Im Laufe der Zeit vergassen die Grünelfen viel ihres Wissens; sie spezialisierten sich auf die Kunst des Überlebens : Heimlichkeit, Wachsamkeit und Jagd. Die hoch angesetzten Bestrebungen der ersten Menschenvölker bestärken die Grünelfen noch darin, sich tiefer in die Wälder zurückzuziehen; erst spalteten sie sich in Clans, dann in Stämme. Heute sind diese Elfen als die Wildelfen bekannt, eine Rasse, die sich im Laufe der Zeit in den großen, dampfenden Wäldern des südlichen Faerûns verloren hat.

QuellenBearbeiten

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