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Waldgnom
Waldgnome
Region:

Feenwildnis, Toril (Große Tal, Aglarond)

Merkmale:
Lebenserwartung:

160 - 200 Jahre (bis zu 500 Jahre)

Sprache:

Elfisch, Gemeinsprache

Augenfarbe:

Braun, blau

Haarfarbe:

Braun, schwarz; im Alter stets grau/weiß

Haut- oder Pelz­farbe:

Dunkelbraun wie Baumrinde

Durschnittliche Körpergröße:

1,04 - 1,16m

Durschnittliches Gewicht:

22 - 35kg

Gesinnung:

Alle

Waldgnome sind eine eher seltene Unterart der Gnomenspezies, sie leben eher zurückgezogen und gelten als scheu. Viele der Waldgnome stammen aus der Feenwildnis oder sind seit kurzen nach Toril gewandert.

AussehenBearbeiten

Waldgnome leben so zurückgezogen, daß oft noch nicht einmal andere Gnome wissen, wie sie eigentlich aussehen. Sie haben eine dunkelbraune Haut wie Baumrinde, und braune oder blaue Augen. Ihre Haarfarbe variiert von braun bis schwarz; im Alter grau oder weiss. Im Gegensatz zu den anderen Gnomenarten lassen sie ihre Haare und Bärte lang wachsen; Gerüchten zufolge sogar manchmal so lang, daß sie den ganzen Körper bedecken. Die Bärte werden von den Männern sehr sorgfältig gepflegt, und man vermutet, daß der beliebte Spitz-schnurrbart mit eingerollten Enden eine Erfindung der Waldgnome ist.

Leben und KulturBearbeiten

Waldgnome sind so furchtbar scheu, daß sie im Laufe der Zeit gleich mehrere Male von verschiedenen Rassen Faerûns neu "entdeckt" wurden. Sie leben äusserst zurückgezogen in den Tiefen der Grossen Wälder und betrachten sich als die Beschützer der Bäume und Bewahrer der Natur. Trifft man einen Waldgnom ausserhalb der Wälder, so ist es mit grosser Wahrscheinlichkeit ein studierter Illusionsmagier. Diese Kunst wird von den Waldgnomen sehr geschätzt, da sie genutzt wird, um ihre Siedlungen vor den "Grossen" (also vor allen anderen) zu verstecken. Aber in grosser Gefahr zeigen sich vielleicht auch einmal die Druiden und Kleriker von Baervan Wildwanderer; die fast alles dafür auf sich nehmen, eine Waldgnomen-Siedlung oder ihren angestammten Wald zu verteidigen. Es ist an dieser Stelle zu erwähnen, daß man sogar schon Waldgnomen-Barden gesehen hat, die, wenn man ihre Scheu irgendwie vorsichtig überwinden kann, eine sehr gute Unterhaltungskunst zu zeigen wissen. Wenn man so tief in die Wälder eindringt, daß man einen Waldgnom-Barbaren zu Gesicht bekommt, ist das sehr oft der erste und letzte Fehler in diesem Leben. Waldgnome sind Sammler und leben mehrheitlich von Früchten, Beeren, Wurzeln, essbaren Blättern und dergleichen mehr. Ihre Städte haben nie mehr als 100 Einwohner (oft nur eine einzige Familie); und ihre Häuser bauen sie mit Vorliebe in grossen Baumstämmen, da sie das Geheimnis beherrschen, den Baum auszuhöhlen ohne ihm zu schaden. Auf diese Weise sind schon viele Wanderer durch eine Waldgnomensiedlung gelaufen; nicht wissend, daß in den lebenden Bäumen um sie herum ganze Städte verborgen sind. Viele der Behausungen sind durch unterirdische Tunnel durch die grosse Lagerhöhle unter dem Waldboden miteinander verbunden, so daß die Gnome einander jeweils ungesehen besuchen können. Nur sehr wenige Waldgnome graben nach Edelsteinen und Metallen, Smaragde schätzen sie dabei über alles. Unter Waldgnomen gibt es nur sehr wenig Politik, und das älteste Lebende Gemeinschaftsmitglied wird als Anführer betrachtet; unabhängig vom Geschlecht. Verlassen Waldgnome ihren Wald (aus welchen Gründen auch immer), bleiben sie oft lieber allein oder unter ihresgleichen; die auffällige Angewohnheit, beim kleinsten Anlass miteinander zu tuscheln, ist von einigen Abenteurern berichtet worden, die schon mit Waldgnomen durch die Welt gezogen sein wollen.

KommunikationBearbeiten

Waldgnome sprechen für ihre zurückgezogene Lebensweise erstaunlich viele Sprachen (wenn sie sie auch selten schreiben können); man vermutet, daß sie das Beherrschen von so ungewöhnlichen Sprachen wie Baumisch, Sylvan, Ork oder Goblin auch dazu benutzen, ihre Feinde auszuspionieren. Waldgnome können mit Tieren sprechen, wenn sie es wollen.

Beziehung zu anderen RassenBearbeiten

Zu anderen Rassen haben sie aufgrund ihrer grossen Scheu kaum Beziehungen, aber sie sind auch nicht besonders misstrauisch oder feindselig gegenüber Fremden. Wenn man ihre Schüchternheit überwindet, können sie die beständigsten und verlässlichsten Freunde sein. Mit Felsengnomen und Elfen, besonders Wald- und Wildelfen, kommen sie ganz gut aus; ihre Feindschaft heben sie sich für ihre Erzfeinde, die Kobolde, Orks und Echsenvölker auf, die sie als Zerstörer und Ausnutzer der Wälder sehen.

ReligionBearbeiten

Waldgnome sind von allen Gnomen die Gläubigsten. Sie verehren Baervan Wildwanderer als ihren besondern Schutzpatron, der ihnen einst die nur zu gern angenommene Aufgabe erteilte, alle Wälder der Welt zu schützen und zu pflegen. Zudem wurde Segojan Erdrufer als Vater der Erde und aller Tiere verehrt, und viele Krieger der Waldgnome schmückten bzw. schmücken noch immer ihre Kleidung und ihre Waffen Ihm zu Ehren mit Wurzeln und Gras. Für Waldgnome war Urdlen, das Böse, schlicht alles ausserhalb ihrer Heimatwaldes.

QuellenBearbeiten

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