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Urdunnir
Urdunnir
Region:

Toril (Unterreich in Bereich Oldonnars)

Merkmale:

Unklar

Lebenserwartung:

250 Jahre (bis zu 450 Jahre)

Sprache:

Zwergisch, Gemeinsprache

Augenfarbe:

Silbrig

Haarfarbe:

Grau

Haut- oder Pelz­farbe:

Hellgrau

Durschnittliche Körpergröße:

1,31 - 1,50m

Durschnittliches Gewicht:

72 - 100kg

Gesinnung:

Alle

Die Urdunnir, die manchmal auch Steinschneider genannt werden, sind entfernte Verwandte der Schildzwerge, die mit der Erde und dem Stein ihrer Heimat eins geworden sind.

AussehenBearbeiten

Urdunnir sind etwa 1,40 Meter groß. Sie sind muskulös und breit gebaut, in der Regel etwas kräftiger als Schildzwerge. Ihr Augen sind silbrig, und ihre Haut ist hellgrau. Kräftiges, graues Haar ziert ihre Köpfe, manchmal mit schwarzen oder silbernen Strähnen durchzogen. Alle Urdunnir tragen ihre Haare lang, und die meisten Männer zusätzlich gepflegte Bärte oder Schnurrbärte. Urdunnir geben üblicherweise nicht viel auf ihre Kleidung, daher fällt diese nicht besonders auf - es sei denn unter anderen Zwergen, wo ihre wenig geschmückte, einfache Kleidung oft als ärmliche Kutten missverstanden werden.

Leben & KulturBearbeiten

Urdunnir nennen sich selbst die Kinder Dumathoins und glauben, daß ihr Gott ihre Vorfahren mit ihren besonderen Fähigkeiten gesegnet hat, damit sie Sein Werk bewundern können, ohne es zu zerstören. So brauchen die Erzschneider-Zwerge, wie sie in alten Quellen manchmal auch bezeichnet werden, keine Gänge und Stollen ins Gestein zu schlagen und können Stein und Metall mit bloßen Händen formen. Handwerkliches Geschick gilt unter ihnen besonders viel. Urdunnir leben seit Jahrtausenden beinahe isoliert und haben sich so sowohl den alten Zwergendialekt Shanatars bewahrt, den selbst andere Zwerge heute nur noch mit Mühe verstehen können, als auch ihre Clan-Traditionen, die ähnlich wie bei den Goldzwergen sehr stark und bindend sind. Alle Urdunnir sind tiefgläubig und verehren Dumathoin als den Patron ihrer Rasse. Einige werden Kleriker, andere versuchen, ihn mit dem Gestalten von Stein, Metall und Edelsteinen zu ehren. Da sie sich und ihre Siedlungen in ihrer langen Geschichte noch niemals ernsthaft verteidigen mussten, gibt es unter ihnen keine kämpferische Tradition oder überhaupt auch nur Waffen. Einige Urdunnir können arkane Zauber wirken und würden an der Oberwelt wohl als Hexenmeister bezeichnet werden, obwohl diese Tradition unter den Kindern Dumathoins keineswegs als besonders interessant oder ehrenhaft gilt - ausser, es hilft bei der Erstellung eines schön geformten Juwels oder einer Steinmetzarbeit. Forscher vermuten, daß dieser arkane Magiezweig auf den Einfluss von Erdelementaren oder anderen erdverbundenen Lebewesen zurückgeht; die allermeisten Urdunnir jedoch wirken klerikale Zauber als Horm (Priester) Dumathoins - wenn überhaupt. Klassenunterschiede gibt es bei den Urdunnir nicht; allein sein oder ihr handwerkliches Geschick zeichnet einen Urdunnir aus. Urdunnir betrachten die Erde als eine Art Meer aus Stein, mit den Geheimnissen Dumathoins darin - den Edelsteinen, die er einst dort verbarg. Sie formen und bearbeiten gefundene Edelsteine häufig noch an Ort und Stelle - und lassen sie dann dort zurück, wo ihr Gott sie platzierte. Reichtum gilt ihnen - anders als den anderen Zwergenarten - vergleichsweise wenig. Sie sehen sich als Künstler, als Beobachter von Dumathoins riesiger Kreation - der Erde. Urdunnir-Kinder werden von den alten Leuten ihres Clans aufgezogen und lernen aus "Büchern" alles lebensnotwendige. Bücher - das sind für die Urdunnir magisch tief eingeschnittene Runen in einige riesige Edelsteine, die in ihrer Höhle von ihren geschicktesten Handwerkern so bearbeitet werden, daß sie die Geschichte ihrer Kultur und alle wesentlichen Ereignisse wiedergeben. Als Erwachsene dann wird von ihnen erwartet, einen Handwerkszweig auszuüben und wenn möglich darin führend zu werden oder einen neuen Kunststil oder dergleichen in ihrer Kunst einzuführen. Nach ihrem Tod dann werden Urdunnir von ihren Kindern in Erzadern beigesetzt und zumeist vollständig von Gestein umschlossen, so daß ihre Körper sich oftmals noch Jahrhunderte lang halten. Zusätzlich werden die Erzadern so arrangiert, daß sie der Bedeutung und dem Respekt, dem man dem Verstorbenen zu Lebzeiten entgegenbrachte, gerecht werden - dies kann aber höchstens ein anderer Urdunnir, oftmals nur einer aus dem selben Clan, dann wieder aus dieser Grabstätte herauslesen.

GeschichteBearbeiten

Kurz nachdem Taark Shanat und seine Getreuen die große Höhle von Alatorin in Besitz nahmen um das legendäre Königreich Shanatar zu gründen, segnete der Gott Dumathoin, der Hüter der Geheimnisse der Tiefe, eine auserwählte Gruppe von Zwergen in besonderem Maße. Sie wurden fähig, durch Erde und Gestein zu tauchen, wie wir durch Wasser tauchen können. Diese ersten Erzschneider-Zwerge brachen auf, um ein eigenes Reich zu gründen. Unter der Alimir-Halbinsel, tief im Gestein verborgen, fanden sie die Corundumtiefe, eine riesige dodecaeder-förmige Höhle, die ganz mit Edelsteinen bewachsen war, Achate, Rubine und Saphire, jeder größer als ein Zwergenkopf. Die Kinder Dumathoins sahen dies als Sein Zeichen an und nahmen die Höhle in Besitz, um dort ihr verborgenes Königreich Oldonnar zu gründen. Seither leben sie im verborgenen Edelstein der Tiefe, wie sie ihre Höhle nennen, in friedlicher Isolation.

QuellenBearbeiten

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