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Llewyrr
Region:

Toril (fast ausschließlich auf den Mondschein Inseln)

Merkmale:
Lebenserwartung:

ca. 300 Jahre (durchaus bis zu 900 Jahre)

Sprache:

Elfisch, Gemeinsprache

Augenfarbe:

Grün, gold

Haarfarbe:

Goldblond, kupferrot oder schwarz

Haut- oder Pelz­farbe:

Bronzefarben

Durschnittliche Körpergröße:

1,68 - 1,86m

Durschnittliches Gewicht:

58 - 82kg

Gesinnung:

häufig CG Chaotisch Gut

Llewyrr sind Eladrin die von den Sonnenelfen abstammen, sie leben fast aussschliesslich auf den Mondschein Inseln.

AussehenBearbeiten

Llewyrr sind Nachfahren von Sonnenelfen. Sie sind daher wie sie etwa 1,8 Meter gross, haben bronzene Haut, und golden blonde, kupferrote oder schwarze Haare. Ihre Augen sind grün oder golden. Sie tragen oft wundervolle, enganliegende Kleidung in kühlem Blau oder Grün und verzieren diese Kleidung reich mit Mithril- und Goldfäden oder mit Edelsteinen und allerlei Schmuck.

Wesen und KulturBearbeiten

Die Llewyrr sind von ihrem Wesen her den Waldelfen sehr ähnlich; die Natur der Mondscheininseln ist einer der zentralen Aspekte ihrer Aufmerksamkeit und ihrer Lebensweise. Das Eindringen der Menschen hat sie sich in ihr geheimes Reich Synnoria auf der Insel Gwynneth zurückziehen lassen; eigentlich ist nur noch die Haupstadt Chrysalis dort von einer ständig sinkenden Anzahl von Llewyrr bewohnt. Die Llewyrr achten die druidische Tradition als das höchste. Oft sind sie mit ihren weissen Pferden, man sagt Nachfahren des legendären Einhorns Kamerynn, das die Göttin auf die Inseln sandte, unterwegs.

Ihre Kunst ist die Gestaltung der tausend Bäche, Wasserfälle und Seen, die sich in ihrem Reich, verborgen hinter den Gebirgspässen des Myrnoch Vale, in die Täler stürzen; und Brücken aus Silber, Glas, Edelstein oder sogar lebenden Bäumen sind über sie gebaut. Für Menschen ist dieses elfische Reich, wenn man es erst einmal gefunden hat, sehr gefährlich, denn die niemals verstummenden Lieder jedes einzelnen Bachlaufes bezaubern jeden, so daß er auf ewig neben dem Bachlauf / Wasserfall sitzen bleibt und zuhört, bis er schliesslich verhungert und verdurstet. Die Lewyrr glauben, im Gegensatz zu allen anderen Elfenrassen, nicht nur an die Seldarine, sondern auch an die Muttergöttin, die in ihren Erzählungen und Legenden mit ihrem Körper die Mondschein Inseln bildet, und verehren sie mit Gesang und Tanz.

Die Llewyrr sind durch die Kämpfe gegen den Menschen, Firbolg, Orks und die Bestie heute so wenige, daß nur noch ein Drittel ihrer Hauptstadt überhaupt bewohnt ist; Männer sind besonders selten. Die Verteidigung der Stadt und des Reiches haben deshalb die Schwestern von Synnoria, eine bewaffnete und berittene ausschliesslich weibliche Kampftruppe, übernommen.

Die Llewyrr betrauern das Aussterben ihrer Rasse und singen oft melancholische Lieder über ihr Verlöschen; dennoch hat sie das nicht dazu gebracht, sich der Welt und den Menschen weiter zu öffnen - im Gegenteil, je weniger sie werden, um so weiter ziehen sie sich von der Welt zurück. Es gibt in ihrem Volk die Prophezeihung, daß eines Tages die Göttin erwachen wird und ihre Kinder, Riesenwal, Einhorn und Wolf die Inseln von den menschlichen Eindringlingen frei machen, so daß die Llewyrr die Inseln wieder hegen und pflegen können wie sie es verdienen.

Aber inzwischen glauben selbst die Llewyrr nicht mehr an diese Prophezeihung; viele haben sich damit abgefunden, daß ihre Rasse am vergehen ist und geniessen die restlichen Tage, die ihnen in ihrem geheimen Reich bleiben.

Llewyrr leben vegetarisch und verehren die Fische, besonders die Forellen, als heilige Wesen, die den Geist ihrer elfischen Vorfahren in sich tragen, oder zumindest alles an Wissen, was man aus den Wildnissen und Bachläufen der Insel lernen kann.

GeschichteBearbeiten

Vor langer, langer Zeit erlitt eines der grossen, wunderschönen Schiffe der Sonnenelfen auf dem Weg nach Immerdar Schiffbruch auf den bis dato unbewohnten Mondschein Inseln. Die überlebenden Sonnenelfen sahen es als Zeichen ihrer Götter, daß sie hier bleiben und die ihnen wunderschön erscheinenden Inseln besiedeln sollten und so suchten sie die Einheit mit der Natur und der Muttergöttin, deren Präsenz sie hier auf der Insel spüren konnten.

Getreu ihren Lehren hielten sie sich von allen anderen Rassen fern; durch die Kämpfe mit den nachrückenden Menschen, Firbolg und Ork sind sie mittlerweise fast ausgerottet. Dennoch verteidigen sie tapfer ihr Reich Synnoria auf der Insel Gwynneth und versuchen, den Glanz und die Wunder, die ihre Tradition sind, weiterhin zu leben, fernab von allen anderen Belangen der Welt.

QuellenBearbeiten

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